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In Lwiw fand das III. Lviv Human Capital Forum 2026 statt: mehr als 450 Teilnehmende, neue Partnerschaften und Lösungen für die Entwicklung des Humankapitals

Am 30. Oktober fand in Lwiw das III. Lviv Human Capital Forum 2026 statt — ein großes Ereignis zur Entwicklung des Humankapitals, zur Zukunft der Arbeit, zu Führung und Resilienz. In diesem Jahr kamen mehr als 450 Teilnehmende zusammen — Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Behörden, der…

Lembergs Bürgermeister Andrij Sadowyj spricht mit Mikrofon beim III. Lviv Human Capital Forum 2026 vor dem blauen Banner der Veranstaltung

Am 30. Oktober fand in Lwiw das III. Lviv Human Capital Forum 2026 statt — ein großes Ereignis zur Entwicklung des Humankapitals, zur Zukunft der Arbeit, zu Führung und Resilienz. In diesem Jahr kamen mehr als 450 Teilnehmende zusammen — Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Behörden, der kommunalen Selbstverwaltung, führender ukrainischer und internationaler Unternehmen, von Bildungseinrichtungen, des zivilgesellschaftlichen Sektors und der Expertengemeinschaft.

Das Leitthema des Forums lautete „Humankapital 2032: die Stadt des menschlichen Vorteils“. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen Menschen, Kompetenzen, verantwortungsvolle Führung, künstliche Intelligenz, lebenslanges Lernen und die Entwicklung eines Umfelds, in dem jeder Mensch sein Potenzial entfalten kann.

Die vom Team des Personalamts des Lemberger Stadtrats organisierte Veranstaltung wurde bereits zum dritten Mal zu einer Plattform für Erfahrungsaustausch, den Aufbau von Partnerschaften und die Erarbeitung praktischer Lösungen bei der Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Humankapital.

Das diesjährige Forum war nicht nur ein Ort zur Diskussion globaler Trends, sondern auch ein Raum für Entscheidungen, die praktisch fortgeführt werden.

Zu den wichtigsten Ergebnissen zählte die Unterzeichnung eines Kooperationsmemorandums zwischen dem Lemberger Stadtrat und der Nationalen Agentur der Ukraine für den öffentlichen Dienst.

Unterzeichnung des Memorandums beim Forum: Zwei Männer geben sich die Hand und halten unterzeichnete Dokumente auf der Bühne vor dem Banner der Veranstaltung

Die Zusammenarbeit sieht die Entwicklung moderner Ansätze im Personalmanagement des öffentlichen Sektors, gemeinsame Bildungsinitiativen, die berufliche Weiterentwicklung von Führungskräften und den Austausch bewährter HR-Praktiken vor.

Konkret geht es darum, die Erfahrungen Lwiws über gemeinsame Lernprogramme, berufliche Austauschformate und Bildungsangebote auf nationaler Ebene zu skalieren.

Für Lwiw ist das ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Partnerschaft mit staatlichen Institutionen und die Möglichkeit, nicht nur Veränderungen im eigenen HR-System umzusetzen, sondern auch anderen Gemeinden bei der Entwicklung moderner Ansätze im Umgang mit Menschen zu helfen.

Podiumsdiskussion „Lebenslanges Lernen: eine Investition in den menschlichen Vorteil“: sechs Rednerinnen und Redner sitzen auf der Bühne

Neue Partner sind der Charta zur Resilienz des Humankapitals beigetreten

Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Forums war die Erweiterung der Gemeinschaft der Unterzeichner der Charta zur Resilienz des Humankapitals — einer Initiative, die Wirtschaft, Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen auf der Grundlage verantwortungsvollen Umgangs mit Menschen, Talentförderung, Inklusion und der Gestaltung eines stabilen Arbeitsumfelds vereint.

In diesem Jahr sind der Charta fünf neue Organisationen beigetreten:

  • die Wohltätigkeitsstiftung „Promprylad“;
  • „Alterra Group“;
  • die Patent- und Rechtsberatungsfirma ATILOG.UA;
  • der gesellschaftliche Verband „Art Export Cluster“;
  • der Lemberger Gebietsverband der Arbeitgeberorganisationen.

Außerdem trat der Charta der Stadtrat von Luzk bei und erweiterte damit die interkommunale Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Humankapitals.

Das sind nicht nur neue Unterzeichner, sondern eine Erweiterung des Partnernetzwerks, das gemeinsam moderne Ansätze im Personalmanagement, bei der Kompetenzentwicklung, beim Wohlbefinden der Beschäftigten und beim Aufbau resilienter Organisationen umsetzen wird.

Für Lwiw ist es ein weiterer Schritt, bewährte Praktiken landesweit zu skalieren und die Rolle der Stadt als Plattform für die Entwicklung des Humankapitals in der Ukraine zu stärken.

Teilnehmerinnen des Forums hören im Saal einem Vortrag zu

Vertreter von Regierung, Wirtschaft und internationalen Organisationen — auf einer Plattform

An der Eröffnung des Forums nahmen der Lemberger Bürgermeister Andrij Sadowyj, die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und Umwelt der Ukraine Daria Marchak, Vertreter der Nationalen Agentur der Ukraine für den öffentlichen Dienst sowie Vertreter der Verteidigungskräfte der Ukraine teil.

Besonders wichtig war die Teilnahme der stellvertretenden Ministerin Daria Marchak, die sich an der Diskussion über die Entwicklung des Humankapitals und die Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Kommunen beteiligte. Ihr Besuch bot zusätzlich die Möglichkeit, gemeinsame Bildungs- und Managementinitiativen zu erarbeiten.

An den Diskussionen beteiligten sich Vertreter der Nationalbank der Ukraine, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), von EPAM Systems, SoftServe, DTEK, PrivatBank, Metinvest, OKKO, Kernel, Naftogaz sowie führender ukrainischer Universitäten und Expertenorganisationen.

Zu den Rednerinnen und Rednern des Forums gehörten Daria Marchak, stellvertretende Ministerin für Wirtschaft und Umwelt der Ukraine; Liudmyla Yeropkina, Direktorin der Personalabteilung der Nationalbank der Ukraine; Tetiana Petruk, Direktorin für nachhaltige Entwicklung und Mitarbeiterbeziehungen der Metinvest-Gruppe; Roman Borysenko, Leiter der Direktion für HR und Corporate Governance der PrivatBank; Anastasiia Frolova, Vizepräsidentin und Leiterin der Vertretung von SoftServe in der Ukraine; Natalia Shakhovska, Rektorin der Nationalen Universität „Lviv Polytechnic“.

Ein Mann und eine Frau machen in einem Raum mit Gemälden an den Wänden ein Selfie

Das Forumsprogramm umfasste fünf zentrale Themenfelder: die Weiterentwicklung der Charta zur Resilienz des Humankapitals, den verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz, lebenslanges Lernen, Produktivität und Wohlbefinden der Beschäftigten sowie die Zukunft der Führung.

Besondere Aufmerksamkeit galt der Zukunft der Arbeit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Die Teilnehmenden diskutierten, wie Technologien Management, Bildung und Wirtschaft verändern, welche Kompetenzen entscheidend werden und warum der Mensch im Mittelpunkt technologischer Transformationen bleiben muss.

Ein wichtiger Programmpunkt war der TED-Talk von Olesia Blazhevych — Senior Director, Head of People, Asia East & Pacific bei EPAM Systems, zertifizierte Coachin und Wellbeing-Expertin. Die Referentin stellte die japanische Philosophie des Ikigai als Instrument vor, um Sinn und Motivation zu finden und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen nicht nur arbeiten, sondern sich auch entwickeln.

Ebenso inhaltsreich waren die Diskussionen über lebenslanges Lernen als Investition in die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen und über die Energie des Menschen als Grundlage langfristiger Produktivität.

Raum für Partnerschaften und praktische Lösungen

Neben dem Hauptprogramm konnten die Teilnehmenden die Human Capital Data Gallery und den Partner Marketplace kennenlernen — einen interaktiven Raum, der Wirtschaft, Bildungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche und Veteraneninitiativen zusammenbrachte.

Dort wurden moderne Lernwerkzeuge, Simulatoren, Bildungslösungen sowie Praktiken der Kompetenzentwicklung, der Ersten Hilfe und der Unterstützung von Veteranen vorgestellt.

Dieses Format erlaubte es den Teilnehmenden nicht nur, über die Entwicklung des Humankapitals zu diskutieren, sondern auch konkrete Instrumente zu sehen, die Organisationen, Gemeinden und Arbeitgeber schon heute nutzen können.

Zwei Soldaten stehen am Stand „Khartiia Lava“ im Forumsbereich

Mehr als 200.000 Hrywnja für die Verteidiger

Ein wichtiger Bestandteil des Forums war eine Wohltätigkeitsinitiative zur Unterstützung des Regiments für unbemannte Systeme „Lava“ des Korps „Charta“.

Dank der Teilnehmenden und Partner des Forums konnten mehr als 200.000 Hrywnja für den Bedarf der Einheit gesammelt werden.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Regiments teil, darunter der stellvertretende Kommandeur Andrij Romantschuk und Bohdan Mysiuha, die betonten, wie wichtig der Erhalt des menschlichen Potenzials der Ukraine, verantwortungsvolle Führung und die Unterstützung des Militärs sind.

Die Wohltätigkeitskomponente setzte den Kerngedanken des Forums fort: Humankapital bedeutet vor allem den Wert des menschlichen Lebens, Fürsorge, Verantwortung und gemeinsames Handeln.

Zwei Frauen unterhalten sich am Informationsstand des Malteser Hilfsdienstes beim Forum

Lwiw als Plattform für die Entwicklung des Humankapitals

Das III. Lviv Human Capital Forum 2026 bestätigte erneut das Bestreben Lwiws, nicht nur eine Stadt zu sein, die moderne HR-Praktiken in der Kommunalverwaltung einführt, sondern auch eine Plattform, die diese Erfahrung an andere Gemeinden der Ukraine weitergibt.

Dank der Partnerschaften mit staatlichen Institutionen, Unternehmen, Universitäten und internationalen Organisationen gestaltet die Stadt ein Umfeld, in dem die Entwicklung der Menschen zur gemeinsamen Priorität wird.

Das wichtigste Ergebnis des Forums sind konkrete Vereinbarungen, neue Partnerschaften und gemeinsame Initiativen, die auch nach dem Ende der Veranstaltung weiter umgesetzt werden.

Organisator ist das Personalamt des Lemberger Stadtrats.

Quelle: Lemberger Stadtrat (city-adm.lviv.ua), https://city-adm.lviv.ua/news/city/u-lvovi-vidbuvsia-iii-lviv-human-capital-forum-2026-ponad-450-uchasnykiv-novi-partnerstva-ta-rishennia-dlia-rozvytku-liudskoho-kapitalu/